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Soho-Haus, Berlin

Das Gebäde wurdein den Jahren 1927 bis 1929 als Kredit-Kaufhaus Jonaß & Co AG für die jüdischen Geschäftsleute Hermann Golluber und Hugo Haller errichtet. Von 1942-1945 beanspruchte das Gebäude die Reichsjugendführung der NSDAP und ab dann SED Parteizentrale.

Der SED-Mitbegründer und einstige Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, hatte Arbeitsräume in dem Gebäude. Nach seinem Tod 1960 wurden diese als Gedenkräume beibehalten. Nach über 10 Jahre Leerstand begannen 2009 die Sanierungsarbeiten zum jetzigen Soho-Clubhotel.

Unter den Namen Soho House geht eine Reihe von exklusiven Clubhäusern ihrem Gewerbe nach. Ganz im Stile altehrwürdiger, englischer Clubs bietet Soho House in London, New York, Somerset, West Hollywood und nun auch in Berlin eine noble Residenz für Autoren, Designer, Journalisten, Manager und Regisseure.

Das erste Soho House wurde 1995 im gleichnamigen Londoner Stadtteil als Privatclub für Mitglieder aus der Film- und Medienindustrie gegründet. Das Soho House an der Torstraße bietet auf seinen acht Stockwerken ein 3D-Kino, 40 Hotelzimmer, einen großzügigen Wellnessbereich und einen zwölf Meter langen Pool auf der Dachterrasse.

Die denkmalgeschützte Fassade wurde mit einem mineralischen Scheibenputz und einem Anstrichsystem überarbeitet. Die Hoffläche wurde neu gepflastert, wobei auf die gebundene Verlegung im Nachhinein verzichtet worden ist.

Bautafel

Planer: Gustav Bauer und Siegfried Friedländer

Fachunternehmer: Admiral Bau GmbH, Berlin

Beratung: Peter Karius (Fassade, Innenputz, Betoninstandsetzung), Holger Hepner (Knauf Gips KG)

Produkte

Sakret KAM-san

Sakret MAP

Sakret Scheibenputz

Sakret Sakresiv

Sakret Spritzmörtel

MP 75 (Wand und Decke)

Knauf Optikontakt (Decke)

Unternehmen

Knauf Gips KG

Sakret Bausysteme

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